Fachkonferenz & B2B Gespräche
Im Zeitraum vom 30. November bis 3. Dezember 2026 organisierte die AHK Slowakei im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Energiegeschäftsreise in die Slowakei mit dem thematischen Schwerpunkt Energiespeichersysteme.
Bei der Maßnahme handelte es sich um ein projektbezogenes Fördervorhaben im Rahmen der Exportinitiative Energie. Zielgruppe der Geschäftsreise sind überwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).
Bedarf für erneubare Energie in der Slowakei
Die Slowakei treibt ihre grüne Transformation voran und investiert verstärkt in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und neue Speicherlösungen. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien von derzeit rund 20 auf 25 Prozent steigen. Besonders stark wächst der Photovoltaiksektor: Die installierte Leistung soll bis 2030 auf 1.700 MW erhöht werden.
Der hohe Strompreis für Industrieunternehmen verstärkt den Druck zur Dekarbonisierung. Vor allem energieintensive Branchen wie Metall, Chemie, Lebensmittel, Holz/Papier und Baustoffe setzen zunehmend auf Eigenerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Zusätzliche Anreize schaffen reduzierte Netzentgelte für selbst erzeugten EE-Strom.
Damit steigt auch der Bedarf an Energiespeichern. Batteriespeichersysteme ermöglichen eine effizientere Nutzung von PV-Strom, senken Energiekosten und erhöhen die Versorgungssicherheit. Ergänzend sieht die Slowakei Wasserstoff – insbesondere für industrielle Anwendungen – als wichtigen Baustein auf dem Weg zur CO₂-Neutralität.
Eigenbeitrag
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben:
- Kleinstunternehmen: 250 € netto
- Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto
- Großunternehmen: 1.500 € netto
De-minimis Beihilfen
Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 2.300 € netto an. Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.
Programm der Fachkonferenz
Das Programm wird noch angepasst.