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News: Neuigkeiten

Aktuelle Nachrichten, spannende Einblicke und Hintergrundberichte rund um die AHK Slowakei und ihre Mitglieder.
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    Bei Beratungsleistungen reicht eine Rechnung allein unter Umständen nicht aus – Gerichte und Steuerpraxis betonen den tatsächlichen Inhalt der Leistung

    Der Oberste Verwaltungsgerichtshof der Slowakischen Republik befasste sich im Februar 2025 mit der Frage des Vorsteuerabzugs bei Beratungsleistungen, die laufend und ohne eindeutig greifbares materielles Ergebnis erbracht wurden. Die Entscheidung bestätigt einen Trend, der in Steuerprüfungen bereits seit längerer Zeit ersichtlich ist: Bei „immateriellen“ Leistungen werden zunehmend nicht nur der Inhalt der Rechnung und des Vertrags, sondern auch die Frage geprüft, ob der Steuerpflichtige den Ablauf und den Umfang der erbrachten Leistungen tatsächlich nachweisen kann. Dieser Ansatz ist dabei nicht nur für die Umsatzsteuer relevant, sondern auch für die Beurteilung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Aufwendungen, einschließlich konzerninterner Dienstleistungen im Bereich der Verrechnungspreise.

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    Die neuesten internationalen Entwicklungen im Bereich Pillar 2

    Pillar 2 als Bestandteil der globalen Mindestbesteuerung hat Anfang des Jahres 2026 bedeutende Änderungen erfahren, als die Europäische Kommission auf sehr ungewöhnliche Weise – nämlich in Form einer Mitteilung – das sogenannte „Side-by-Side-Paket“ offiziell anerkannt und bestätigt hat. Für multinationale Unternehmensgruppen, insbesondere solche mit Sitz in den USA, bedeutet diese Änderung eine geringere administrative Belastung sowie eine vereinfachte Einhaltung der Vorschriften.

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    Fahrzeug zur ausschließlichen privaten Nutzung

    Das Einkommensteuergesetz enthält präzise Regelungen für Fälle, in denen ein Dienstwagen dem Arbeitnehmer sowohl für betriebliche als auch für private Zwecke überlassen wird. Wie ist jedoch vorzugehen, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug ausschließlich für private Zwecke nutzt?

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    Abzugsfähige vs. nicht abzugsfähige Ausgaben: Die häufigsten Fehler von Steuerpflichtigen

    Fehler von Steuerpflichtigen entstehen häufig nicht durch einen bewussten Verstoß gegen die geltenden Vorschriften, sondern vielmehr durch eine unzutreffende Beurteilung oder eine unzureichende Nachweisführung von Aufwendungen. Gerade diese Situationen sind in der Praxis der häufigste Grund für eine Anpassung der steuerlichen Bemessungsgrundlage im Rahmen von Betriebsprüfungen.

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    Der Staat konzentriert sich auf die Überprüfung von Scheinselbstständigkeit. Wie bereitet man sich auf eine Steuerprüfung vor?

    Der Staat hat seit Januar 2026 die Kontrollen zur Scheinselbstständigkeit (sog. Schwarzsystem) verschärft. Arbeitsinspektionen und Finanzämter beurteilen abhängige Beschäftigung seitdem strenger. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick darüber, auf welche Bereiche sich das Finanzamt im Rahmen einer Steuerprüfung konzentrieren kann, wenn geprüft wird, ob die Geschäftsbeziehung mit einem Auftragnehmer faktisch eine abhängige Beschäftigung verdeckt.

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    Speicherfristen aus Sicht der DSGVO: Warum eine Fristentabelle nicht ausreicht…

    Warum eine interne Archivierungsrichtlinie als Fristentabelle einer Kontrolle oft nicht standhält und wo Arbeitgeber die häufigsten Fehler machen.

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    Finanzielle Geldstrafen für die Verletzung der Arbeitsdisziplin: Vorsicht vor einem Widerspruch zum Gesetz

    Die Verhängung finanzieller „Geldstrafen“ gegen Arbeitnehmer wegen der Verletzung der Arbeitsdisziplin ist unter Arbeitgebern ein beliebtes Instrument und unter Arbeitnehmern ein Schreckgespenst. Aus Sicht des Arbeitsgesetzbuches handelt es sich um ein rechtswidriges Vorgehen. Nachstehend erfahren Sie, warum Sie eine generelle Zustimmung des Arbeitnehmers zu Lohnabzügen nicht schützt und welche tatsächlichen Instrumente dem Arbeitgeber zur Aufrechterhaltung der Disziplin zur Verfügung stehen.

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    Beim neuen Insolvenzregister muss man wachsam sein. Andernfalls können Sie Ihre Rechte verlieren

    Das neue slowakische Insolvenzregister bringt mehr Transparenz und Digitalisierung, aber auch neue Pflichten und Risiken für Gläubiger. Wer das Register nicht aktiv verfolgt, kann wichtige Fristen verpassen und somit seine Rechte verlieren. Erfahren Sie, warum regelmäßiges Monitoring unerlässlich ist.